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Gerade Frauen mit fettiger und unreiner Haut greifen gern auf Peelings zurück, um das Hautbild zu verbessern. Was viele nicht wissen: Es gibt viele verschiedene Formen von Peelings, die sich für unterschiedliche Hauttypen eignen. Eine eher unbekannte Peeling Methode ist die des Fruchtsäurepeelings. Dieser Artikel stellt sie vor.

Was ist Fruchtsäurepeeling und wo kann man sich behandeln lassen?

Der Sinn eines jeden Peelings ist es, mittels sanfter Abriebmethoden die Poren zu klären. Das funktioniert nur, indem eine oder sogar mehrere der oberen Hautschichten abgetragen werden, die üblicherweise die Poren „dicht“ halten. Dafür gibt es unterschiedliche Herangehensweisen: Ein modernes Kosmetikstudio wie das Medical Dermo Kosmetikstudio in Hannover bietet verschiedene Methoden an, die sich für unterschiedliche Hauttypen eignen. Nicht jede Haut verträgt beispielsweise die vom Studio angebotene Mikrodermabrasion, die äußerst intensiv ist, aber für sehr sensible Haut eher weniger geeignet ist. Das Fruchtsäurepeeling ist eher schonender.

Hier ist nicht ein Partikel hauptverantwortlich für den Abrieb, sondern die Säure selbst. Sie dringt in die oberen Schichten der Haut vor und löst die oberflächlichen Schichten. Darunter tritt die neue, jüngere Schicht der Haut hervor, die üblicherweise erst durch den regulären Abrieb im Alltag zum Vorschein kommt. Die Poren werden geöffnet und können nach der Behandlung außerdem leichter geklärt werden. Durch die flächendeckende und gleichmäßige Behandlung ist das Fruchtsäurepeeling auch für andere Formen von Hautproblemen geeignet. So können mit dem Peeling beispielsweise auch Pigmentflecken behandelt werden.

Insgesamt erzeugt ein Fruchtsäurepeeling in jedem Fall ein ebenmäßigeres Hautbild – ganz anders als klassische Peelings, die man in einer Drogerie kaufen könnte. Diese reiben oft nur partiell die oberen Hautschichten ab und können somit nie ein so gleichmäßiges Ergebnis erzielen.

Tipps für eine gesündere Haut

Ein Peeling wie das Fruchtsäurepeeling eignet sich durchaus auch zur regelmäßigen Anwendung, sollte aber natürlich nicht jeden Tag durchgeführt werden. Wer unter unreiner Haut leidet und diese mit einem Peeling angehen möchte, kann auch zwischen den Behandlungen aktiv die Heilung der Haut unterstützen. Ein wichtiger Punkt ist die Ernährung: Fettreiche und süße Nahrung fördert die Talgproduktion und sorgt dafür, dass die Poren verstopfen. Auch Alkohol, Drogen und Medikamente können das Hautbild verschlechtern. Bei Frauen spielt die Pille eine entscheidende Rolle für das Hautbild: Die hormonelle Umstellung, die sie auslöst, kann sowohl positiv als auch negativ auf die Haut wirken.

Viele Frauen berichten beispielsweise von einer deutlichen Verschlechterung des Hautbildes, nachdem sie die Pille abgesetzt haben. Da der Körper aber einige Zeit braucht, um sich an eine natürliche Hormonproduktion zu gewöhnen, kann dieser Effekt auch wieder abklingen. Während der Übergangszeit hilft ein Peeling, um die Haut regelmäßig zu klären und die äußerliche Verschlechterung des Hautbildes zu mildern.