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Wenige Menschen machen sich Gedanken über die gesundheitlichen Aspekte ihres Schuhwerks. Dabei können bekannte und berüchtigte Altersbeschwerden, wie etwa Rücken-, Hüft- oder Knieprobleme, durchaus auch etwas mit den Schuhen zu tun haben. Wer sein Leben lang die falschen Schuhe trägt, riskiert ernsthafte Erkrankungen. Dieser Artikel zeigt, wie sich das verhindern lässt.

Welche Schuhe passen zu mir?

Der Schuhkauf vollzieht sich bei den allermeisten Menschen wie jeder andere Kauf von Kleidung auch: Man geht in einen Laden, probiert einige Modelle an und entscheidet letztendlich nach ästhetischen Kriterien und nach dem Preis. Das ist ein Problem, denn: Anders als beispielsweise bei einer Jacke haben Schuhe einen großen Einfluss auf unseren Gang und damit auf die Funktionsweise unseres gesamten Skeletts. Und: Schuhe werden oft sehr lang getragen. Wer also einmal zum falschen Modell greift, schleppt eine gesundheitlich bedenkliche Entscheidung buchstäblich mit sich herum.

Ein Tipp, um gängige Fehlkäufe zu vermeiden: Schuhe nicht ausschließlich nach ästhetischen Kriterien kaufen und auf hochwertige Modelle achten. Waldläufer Schuhe sind ein sehr gutes Beispiel für eine hochqualitative Mischung aus Passform und Laufkomfort, welche zudem mit einer ansprechenden Optik punkten. Gutes Schuhwerk ist nicht billig – das zahlt sich jedoch langfristig aus: Wer gute Schuhe kauft, die perfekt sitzen und lange halten, muss seltener Schuhe nachkaufen und tut seinem Körper etwas Gutes.

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Worauf sollte man beim Kauf von Schuhen achten?

Wichtig ist nicht nur, dass die Schuhe passen, sondern auch positiv und ergonomisch auf den Gang wirken. Von daher kann es durchaus sinnvoll sein, Schuhe zu kaufen und diese einige Tage zu tragen. Erst dann macht sich bemerkbar, ob das Paar wirklich gut passt oder nicht. Viele Menschen bemerken insbesondere nach den ersten Tagen in den neuen Schuhen einige Stellen, wo es an den Füßen reibt oder wo Blasen entstehen. Der Volksmund sagt nun: Die Schuhe sind noch nicht „eingelaufen“. Grundsätzlich stimmt es, dass sich neue Schuhe ein wenig an den Fuß anpassen müssen.

Wenn jedoch schon nach den ersten paar Metern ernsthafte Reibungen und Blasen entstehen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schuh sich einfach nicht besonders gut an den Fuß anpassen kann. „Einlaufen“ wird dann zum Synonym zu „verbiegen“ – die Frage ist nur, was sich verbiegt: Der Schuh oder der Fuß? In den meisten Fällen quält sich nämlich eher der Fuß in den unpassenden Schuh. Das kann langfristig ernsthafte Haltungsschäden nach sich ziehen. Vom Gang und Stand geht ein erheblicher Einfluss auf die generelle Hals-, Nacken-, Becken-, Hüft- und Rückenmuskulatur aus. Und kräftige Haltungsschäden lassen sich insbesondere im hohen Alter nur noch sehr schwer beheben.

Schuhe sind daher nichts, an dem man sparen sollte oder in das man sich „reinzwängen“ muss. Achtet man auf die Passform und Qualität, hat man langfristig viel mehr davon – ihre Füße werden es Ihnen danken!