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Schlechte Luft ist ein großes Problem der modernen Gesellschaft. Überall, wo viele Menschen auf dichter Fläche leben, ist die Atemluft aus unterschiedlichen Gründen schlecht. Das kann langfristig sogar gesundheitliche Folgen haben. Dieser Artikel zeigt, wie Luftreiniger bei schlechter Luft Abhilfe schaffen können.

Was sind Luftreiniger?

Luftreiniger sind kleine Geräte, die im Dauerbetrieb die Luft in einem Raum mit spezifischer Größe reinigen können. Sie kommen oft da zum Einsatz, wo eine gute Raumluft essentiell ist – etwa, weil sich in ihnen Menschen mit einer Beeinträchtigung der Atemwege aufhalten oder weil bestimmte Objekte (z.B. Gemälde) empfindlich auf Schwankungen der Raumluftqualität reagieren. Es gibt aber auch gute Gründe dafür, Luftreiniger in privaten Wohnungen oder Büros aufzustellen, denn auch ohne konkrete Notwendigkeit sorgt ein Luftreiniger für ein gesundes Raumklima und das kann sich langfristig positiv auf die körperliche und mentale Gesundheit auswirken.

Insbesondere in Wohn- und Büroräumen, in welchen Computer stehen und in denen gearbeitet wird, ist die Raumluft nämlich oft zu trocken. Das wird im Winter noch zusätzlich verstärkt, wenn die Heizungen angeschaltet werden. Der Grund: Warme Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Das wiederum trocknet unsere Atemwege aus und bereitet den Nährboden für zahlreiche Krankheitserreger. Nicht umsonst ist die Herbst-/Wintersaison auch die Erkältungssaison. Luftreiniger wirken dem durch verschiedene Techniken entgegen, welche im Nachfolgenden erklärt werden.

Wie funktionieren Luftreiniger?

Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Arten von Luftreinigern: Solche, welche die Luft filtern – jene, die sie mittels Feuchtigkeit waschen und sogenannte Ionisatoren. In vielen Fällen sind Luftreiniger aber auch eine Kombination aus den genannten Techniken. Luftreiniger mit Filter sind primär dazu da, Staub, Feinstaub und andere Schwebteilchen aus der Luft zu entfernen. Gerade in Großstädten, in denen durch den Abrieb von Fahrzeugen etc. eine große Feinstaubbelastung vorherrscht, kann dieses Filtern der Luft äußert sinnvoll sein. Denn eine Lunge, die über lange Zeit hohen Feinstaubbelastungen ausgesetzt ist, leidet nachweislich darunter.

Es ist auch wahrscheinlicher, sich eine gefährliche Atemwegserkrankung zuzuziehen, wenn man solchen Belastungen über längere Zeit hinweg ausgesetzt ist. Auch für Allergiker ist das Reinigen der Luft – in diesem Fall eignet sich auch ein Luftwäscher, der hauptsächlich mit Wasser hantiert – eine sinnvolle Angelegenheit. Pollen sind nämlich kaum mehr als feine Schwebteilchen in der Atemluft, die sich gut mit Wasser binden lassen. Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, können ihr Leiden mit einem Luftreiniger – zumindest innerhalb eines begrenzten Raumes – deutlich reduzieren.

Nicht zuletzt ist es fast immer sinnvoll, trockene Luft, gerade im Winter, mit einem Luftreiniger zu befeuchten. Damit senkt man das Risiko für Ansteckungen durch Viren und Bakterien eklatant und schafft es mit höherer Wahrscheinlichkeit unbeschadet durch die gefürchtete Erkältungssaison.