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Gesunde Haare zu haben ist für viele Menschen von entscheidender Bedeutung, denn schließlich stehen gute Haare für Gesundheit und Wohlbefinden. Zugleich sind sie ein sensibler Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und haben hohe ästhetische Bedeutung. Doch unterschiedliche genetische Faktoren, spezielle Vorerkrankungen oder schlicht das Alter können den Wuchs der Haare signifikant einschränken. Deshalb greifen immer mehr Menschen auf die Möglichkeit einer Haartransplantation zurück. Wie das funktioniert und mit welchen Kosten man rechnen muss, erläutert der folgende Artikel.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Es ist gar nicht so leicht pauschal anzugeben, welche Kosten hierbei entstehen, da dies von unterschiedlichen Faktoren abhängt. So kommen Kosten für die Arbeit, die Ausrüstung und die Medikamente auf. Die meisten Kosten entstehen jedoch bei der eigentlichen Verpflanzung der Haare, die jedoch von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen. Durchschnittlich kann man von einer Spanne von 3000€ bis 9000€ ausgehen. Die Haartransplantation Preise sind aber in Deutschland wesentlich höher als z.B. in Ungarn.

So sind die Preise in der Hair Palace-Klinik in Budapest um ein Vielfaches geringer. Das bedeutet jedoch nicht, dass man hier weniger qualifiziertes Personal bekommt und die Transplantation weniger Erfolg hat, denn die Klinik arbeitet mit den modernsten Methoden und kann aufgrund der niedrigeren Lebenshaltungskosten in Ungarn deutlich günstigere Preise anbieten.

Wie funktioniert eine Haartransplantation und welche Möglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich ist eine Haartransplantation eine Verpflanzung von Fremdhaar oder Eigenhaar zur Ergänzung des eigenen Körperhaares an kahlen Stellen. Es gibt hierfür mittlerweile aber eine ganze Reihe von unterschiedlichen Verfahren, die im Folgenden kurz vorgestellt werden:

Punch-Methode

Diese Methode ist die älteste Variante der Transplantation von Haar und wird mithilfe einer Stanztechnik durchgeführt. Mittlerweile ist die Punch-Methode aber recht aus der Mode gekommen, da die Ergebnisse oft lediglich zu einem sehr unnatürlichen Erscheinungsbild neigen.

MMG

Die MMG ist dagegen die am häufigsten verwendete Methode. Hierbei wird aus dem Haarkranz ein Haarstreifen entnommen und in mehrere kleine Teile zerteilt. Diese Teile werden dann auch als Haarinseln bzw. grafts bezeichnet. Die grafts werden dann in die vorbereiten Zonen neu eingesetzt. Bei der MMG muss man mit ca. 3- 9 Stunden für eine Sitzung rechnen, wobei die meiste Zeit zur Vorbereitung der grafts aufgewendet wird.

Einsetzung follikularer Einheiten

Hierbei handelt es sich um eine Streifenentnahme, die zugleich eine Weiterentwicklung der MMG ist. Der Haarstreifen, der hier entnommen wird, wird zusätzlich unter dem Mikroskop in einzelne follikulare und damit kleinere Einheiten unterteilt. Diese werden dann verpflanzt und erzeugen aufgrund ihrer feineren Struktur noch bessere Ergebnisse als die MMG-Methode.

Follicular Unit Extraction

Diese Methode ist die zurzeit modernste Variante und sollte bevorzugt ausgewählt werden. Hierbei werden Follikel gewonnen und zunächst in einer speziellen Nährlösung zwischengelagert. Die grafts bestehen dann aus natürlichen Gruppierungen der Haare und werden in der Folge mithilfe einer Hohlnadel in die gewünschten Bereiche neu verpflanzt.

Fazit

Unabhängig für welche Methode man sich entscheidet, sollte man vorher die Kosten recherchieren und mit den Ärzten die Erfolgschancen abwägen. Es bietet sich hierbei an, die unterschiedlichen Angebote im Internet anzuschauen, miteinander zu vergleichen und das für sich passendste zu wählen. Dass man hierbei nicht unbedingt auf deutsche Ärzte setzen muss, wurde bereits oben erläutert, denn die Kosten im Ausland sind – bei gleicher Qualität – einfach um ein Vielfaches geringer.