ARTFULLY PHOTOGRAPHER/shutterstock.com

Die Geheimnisse der Hanfpflanze sind eigentlich gar keine Geheimnisse, sondern teilweise seit Jahrhunderten bekannt. Dennoch rückt die vielseitige Pflanze erst jetzt in den Fokus der Kosmetik- und der Gesundheitsbranche. Dieser Artikel zeigt, wofür die Hanfpflanze heute alles verwendet werden kann.

Welche wirksamen Stoffe stecken in der Hanfpflanze?

In der Hanfpflanze steckt eine Vielzahl an arzneilich wirksamen Bestandteilen, die mehr und mehr Anwendung in der Kosmetik und der Medizin finden. Mittlerweile sehr bekannt ist beispielsweise das Cannabidiol, das üblicherweise mit CBD abgekürzt wird. Dieser Bestandteil der Cannabis-Pflanze wirkt schmerzlindernd und beruhigend, wird bei Schlafstörungen, Nervosität und Stress eingesetzt. Aber auch gegen Magen- und Menstruationsbeschwerden soll CBD helfen. CBD wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Besonders beliebt ist dabei das CBD-Öl, da es sehr leicht zu dosieren und einzunehmen ist und gleichzeitig die meisten Menschen eine deutliche Wirkung spüren lässt.

Bei vaay.com kann man sich einen Überblick über verschiedene CBD-Öle und ihre jeweiligen Konzentrationsgrade verschaffen. Beim Öl kommt es darauf an, wie stark der Wirkstoff darin konzentriert ist. Gute CBD-Produkte zeichnen sich durch eine hohe Wirkstoffkonzentration ab fünf Prozent Cannabidiol und aufwärts aus. In einfachen Drogerien findet man oft CBD-Produkte mit geringeren Wirkstoffkonzentrationen. Zwar sind diese oftmals auch billiger, eine deutlich spürbare Wirkung ist bei diesen Produkten allerdings nicht unbedingt zu erwarten.

Was sind Terpene?

Terpene nennt man die natürlichen Duft- und Geschmacksstoffe in der Pflanze. Auch in der Cannabispflanze kommen Terpene vor und sind darin für den eigentümlichen Geruch der Cannabisblüten verantwortlich. Den Terpenen wird aber ebenso eine heilende Wirkung nachgesagt. Insgesamt sind Terpene noch nicht sonderlich gut erforscht, man sagt aber, dass die Terpene in der Hanfpflanze ebenso schmerz- und krampflösend sowie beruhigend wirken sollen.

Was sind Adaptogene?

Der Begriff „Adaptogen“ stammt aus der Alternativmedizin und beschreibt im Allgemeinen aktive Pflanzenstoffe, die eine heilende Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. In der Cannabispflanze befinden sich gleich eine ganze Menge der Adaptogene. Diese Adaptogene reduzieren Stress und sollen auch die Aufmerksamkeitsspanne bei chronisch gestressten Menschen steigern können. Darüber hinaus sagt man ihnen nach, dass sie bei der Regeneration behilflich sind, weshalb sie insbesondere auch für die Sportmedizin immer interessanter werden.

Sollte ich CBD ausprobieren?

CBD ist ein relativ milder Wirkstoff, den man kaum überdosieren kann. Zudem wird CBD von den meisten Menschen gut vertragen, wenngleich es auch hier Allergien geben kann, die aber sehr selten auftreten. Wer CBD einfach mal ausprobieren möchte, kann es relativ bedenkenlos kaufen und in verschiedenen Dosen einnehmen. Ist eine generelle Lebensmittelunverträglichkeit oder eine chronische Krankheit bekannt, sollte man vorher seinen Arzt fragen, ob die Einnahme von CBD empfehlenswert ist. Allgemein kann aber gesagt werden, dass von CBD und anderen Inhaltsstoffen der Cannabispflanze keine direkte Gefahr im Sinne von Sucht, Nebenwirkungen oder Überdosierung ausgeht.