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Seit Menschengedenken sind energetische Anwendungen Teil des Heilglaubens. Über Heilsteine gibt es ganze Abhandlungen nach Farbe, Funktion und Art der Heilwirkung. Mit ihrer ganz speziellen Energie unterstützen die Heilsteine die wohltuende Wirkung anderer Therapieverfahren bei der Linderung körperlicher und seelischer Beschwerden.

Die Idee von der gegenseitigen Beeinflussung der Materie

Physikalisch geht Energie nie verloren – sie wird nur umgewandelt. Lebende Organismen sind Meister der Energieverwertung. Leblose Objekte hingegen können Energie nur aufnehmen und wieder abgeben. Gibt es keine Möglichkeit zur Abgabe, bleibt die aufgenommene Energie im Material gespeichert.

Auf dieser Erkenntnis beruht die Lehre von der Wirkung eines Heilsteins. Nicht jeder Stein gibt eine positive Energie zur Beruhigung oder Stimulierung an ein lebendes Objekt ab. Aber diejenigen mit der richtigen gespeicherten Energie können dem Körper und der Seele wohltun.

Seit Jahrtausenden studieren Menschen nicht nur die Wirkung von Heilsteinen, sondern auch die exakte Energie eines Steins. Manche davon sollen als Amulett Gefahren abwenden. Andere reinigen Körper und Seele. Auf dieser reinigenden Wirkung beruhen auch die wohltuenden Kräfte der Heilsteine, die bei Erschöpfungszuständen, Ängsten oder körperlichen Beschwerden Linderung und Stärkung versprechen.

Unterschied zwischen Heilsteinen und normalem Gestein

Gewöhnliche Steine haben ganz unterschiedliche Strukturen. Sie haben Einschlüsse, Risse oder Luftblasen in ihrem Innern. Je mehr solcher unterschiedlichen Materialien im Stein verschlossen sind, desto stärker wird die Energie verteilt. Würde sie an einen lebendigen Organismus abgegeben, hätte dies zwar eine energetische, aber keine lindernde oder heilende Wirkung. Weniger konfus sind Halbedelsteine und Edelsteine zusammengesetzt. Ihre Reinheit hält nur bestimmte Energien fest.

Darin besteht der Unterschied zu normalem Gestein. Diejenigen, die sich mit Energie und Wirkung auseinandersetzen, ordnen den Farben eines Heilsteins seine mutmaßliche Wirkung zu. Somit kann farblich auf ganz bestimmte Beschwerden oder Mängel des menschlichen Körpers und der Seele eingegangen werden.

Das Grundprinzip der Farbzuordnung in der Steinheilkunde ähnelt der Materie-Bestimmung von Luft, Erde, Feuer und Wasser. Beispielsweise soll der feurige Opal Freude verstärken, Harmonie bringen und introvertierten Menschen mehr Energie für ihre Entfaltung schenken. Der sanftgrüne Nephrit wird zur körperlichen Reinigung bei Nierenproblemen eingesetzt. Er soll auch besänftigende Energie an aggressive Menschen abgeben.

Verwendung von Heilsteinen

Für die gewünschte Energieübertragung werden Heilsteine unterschiedlich gehandhabt. Die klassische Methode ist es, den jeweiligen Heilstein nah am Körper zu tragen. Juweliere fertigen um den Stein herum kunstvolle Fassungen. Ringe, Ketten oder Armbänder sorgen tagtäglich für lange Zeit für die Energieabgabe.

Doch jede Unterbrechung des Kontaktes durch Stoff, Metall oder andere Materialien mindert die Übertragungsstärke. Deshalb werden Heilsteine stattdessen in Sitzungen aufgelegt. Der direkte Hautkontakt fördert eine schnelle und starke Wirkung.

Fazit

Heilsteine werden traditionell zur Unterstützung von alternativen Heilmethoden verwendet. Ihre Energie stärkt aber auch gesunde Menschen in ihrer seelischen Harmonie. Für die gewünschte Wirkung sind Farbe und Art des Körperkontakts zwischen Heilstein und Körper wichtig.