19. Mai 2024

Umweltschonendes Waschen: Worauf man beim Kauf eines Waschtrockners achten sollte

Wer keinen Platz und keine saisonale Möglichkeit fürs trocknen der Wäsche in einem geeigneten Trockenraum oder an der frischen Luft hat, für den ist ein Waschtrockner ein echtes Komfortzuwachs. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass Waschen und Trocknen in einem Gerät schlecht für die Umwelt ist.

Viele Hersteller haben sich das wachsende Umweltbewusstsein der Verbraucher zu Herzen genommen und stellen heute Geräte her, die sowohl Strom als auch Wasser sparen.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen umweltfreundlichen Waschtrockner kaufen möchte?

Zunächst einmal gilt es, sich einen Überblick über die Vielzahl an Modellen zu verschaffen, die der Markt derzeit anbietet. Ein Waschtrockner Test ist dafür die ideale Möglichkeit. Oftmals sammeln solche Test nicht nur die Bewertungen unterschiedlicher Testinstitute oder -magazine, sondern listen auch die Kerndaten des Geräts übersichtlich auf.

Zu denen zählen das Fassungsvolumen der Maschine, die maximale Drehzahl der Schleudertrommel sowie in aller Regel auch die Energieeffizienzklasse. Geräte, die eine niedrigere Klasse als „A+“ nach EU-Label aufweisen, sollten am besten vermieden werden. Besonders umweltfreundlich in Bezug auf den Stromverbrauch sind hingegen Geräte mit der Klassifizierung „A++“ oder sogar „A+++“.

Weiterhin spielt auch die maximale Drehzahl eine Rolle. Das Trocknen der Wäsche verbraucht in der Regel mehr Energie als das Schleudern, deswegen ist eine hohe Drehzahl entscheidend, um die Wäsche schon vor dem Trockengang von so viel Wasser wie möglich zu befreien. Ein höheres Fassungsvolumen ist vor allem für Menschen interessant, die viel waschen. Weniger einzelne Wäschen bedeutet auch einen insgesamt niedrigeren Energieverbrauch.

Wie kann man den Energieverbrauch eines Waschtrockners dauerhaft niedrig halten?

Die allermeisten modernen Wäschetrockner bieten eine Vielzahl an Programmen an. Diese richtig zu nutzen kann auch dazu beitragen, den Strom- und Wasserverbrauch der Maschine niedrig zu halten. Für nur wenige Wäschestücke eignet sich beispielsweise ein Kurzprogramm.

Darüber hinaus haben viele Geräte einen speziellen „Eco“-Modus, der für eine normale Waschladung bei durchschnittlicher Verschmutzung und einem üblichen Wasserhärtegrad das optimale Verhältnis aus Temperatur, Strom- und Wasserverbrauch verwendet. Darüber hinaus sollten Verbraucher darauf achten, regelmäßig das Flusensieb des Wäschetrockners zu reinigen.

Allzu starke Verschmutzung kann hier dazu führen, dass die Maschine mehr Energie verbraucht als nötig. Einen weiteren Stromspar-Vorteil bieten Waschtrockner mit eingebautem Feuchtigkeitsmesser. Dieser erkennt den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche und beendet den Trockenvorgang, wenn er erreicht ist. Das kann unter Umständen deutlich eher sein als eine voreingestellte Trockendauer eines bestimmten Programms es vorsieht.

Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Maschine so wenig wie möglich laufen muss. Wenngleich man manche Wäschestücke durchaus getrennt waschen sollte, schadet es nicht, wenn sie gemeinsam getrocknet werden – sofern die Kapazität des Gerätes das hergibt. So lässt sich die Effektivität der Maschine optimal ausnutzen.

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