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Wer bei dem Wort „Kleiderordnung“ nicht an die Abendgarderobe, sondern eher an das Chaos im Kleiderschrank denkt, hat nicht in erster Linie zu viele Textilien oder zu wenig Platz daheim. In vielen Fällen fehlt es schlicht an cleveren Lösungen, die Kleidung zu verstauen. Dieser Artikel zeigt Wege aus dem Kleiderchaos.

Freistehende Kleiderständer schaffen mehr Ordnung und haben überall Platz

Ein aktueller Trend kann Menschen mit übervollen Kleiderschränken weiterhelfen: Freistehende Kleiderständer. Modelle wie etwa diese Kleiderständer Eisen können eine Vielzahl von Kleidungsstücken – und damit nicht nur solche, die auf einen Bügel gehören – freistehend im Raum aufnehmen. Im Prinzip lässt sich jedes Kleidungsstück, nicht nur Blusen und Hemden, auch gut aufhängen. Und was hängt, nimmt deutlich weniger Platz weg. Zudem fällt der Zugriff auf die Kleidung oftmals etwas leichter, wenn man auf einen Blick alle seine Klamotten im Blick hat.

Kleiderschränke bieten zwar vielmals mehr Möglichkeiten, Kleinteiliges wie Unterwäsche oder Schuhe in entsprechenden Schubladen zu verstauen – aber die neuen Modelle freistehender Kleiderständer haben auch darauf die passende Antwort. Hier wird mit einigen cleveren Kniffen Stauraum für mehr geschaffen, etwa, indem eine zusätzliche Stange oben als Hutablage und unten als Schuhablage genutzt werden kann. Zudem sehen die freistehenden Kleiderständer auch sehr elegant aus, sind schneller montiert, meistens günstiger und erlauben auch neugierigen Gästen einen Blick auf die exquisite Garderobe.

Kleidung nur behalten, wenn man sie auch anzieht!

Ein weiteres Problem von Kleiderschränken ist etwas komplexer: Je besser man in ihnen Dinge verstauen kann, die man so gut wie nie zu Augen bekommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man selten bis nie ausmistet. Das kann mit einem freistehenden Kleiderständer freilich nicht so leicht passieren: Hier schaut einen das Teil, was man das letzte mal vor fünf Jahren getragen hat, quasi jeden Tag strafend an. Es fällt somit leichter, ungenutzte Teile zu entdecken und regelmäßig auszumisten. Wer an der Ordnung der Textilien regelmäßig verzweifelt, Teile nicht mehr wiederfindet oder nie genug Platz zu haben scheint, muss durchgreifen.

Oft ist das die einzige Methode, die wirklich hilft. Allzu radikal muss es nicht sein, aber es gibt eine Faustregel: Wenn ein Teil über ein Jahr nicht getragen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man es auch in Zukunft nicht mehr anziehen wird. Eine Ausnahme ist hier natürlich Mode, die man nur zu bestimmten Anlässen trägt. Nicht jedes Jahr steht eine Hochzeit an. Wem das Aussortieren schwer fällt, der kann sich eines Tricks bedienen: Die wenig getragenen Teile können in einer Tüte verstaut werden, anstatt dass man sie direkt wegschmeißt. Rührt man diese Tüte ein Jahr nicht an, wirft man am besten gar keinen Blick mehr hinein, sondern wirft sie als Ganzes weg oder gibt sie zur Altkleidersammlung.