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Viele Menschen haben schon einmal etwas von einem „Serum“ gehört, nur die wenigsten wissen jedoch, was es damit konkret auf sich hat. Kurz gesagt: Seren sind hochkonzentrierte Wirkstoffe, die vor allem bei der Hautpflege zum Einsatz kommen. Welche Wirkstoffe aber genau in einem Serum konzentriert sind, hängt von dem gewünschten Effekt ab. Dieser Artikel klärt auf.

Was ist ein Serum und wie wirkt es?

Unsere Haut ist ein hochkomplexes Organ. Auch wenn wir es uns manchmal nur schwer vorstellen können: Die Haut ist in beide Richtungen ‚offen‘. Einerseits kann sie Wirkstoffe von außen aufnehmen, andererseits ‚atmet‘ sie auch und stößt Schadstoffe beispielsweise über den Schweiß ab. Das macht es überhaupt möglich, dass Produkte, die man auf die Haut aufträgt, auch wirklich einziehen und dort in den tieferen Hautschichten ihre Wirkung entfalten. Damit Seren ihre maximale Wirkung entfalten können, sollten sie vor allem kurz nach der Reinigung der Haut aufgetragen werden.

Über den Tag hinweg sammeln sich auf der Hautoberfläche allerlei Stoffe an. Vom alltäglichen Schmutz bis hin zum Fett, das die Haut absondert. Schon nach wenigen Stunden kann sich so eine Schicht auf der Haut bilden, die das Eindringen von Pflegeprodukten wie Seren erschwert. Wenn man mehr über die Maximierung der Wirkung von Seren erfahren möchte, findet man hier weitere Informationen.

Grundsätzlich gilt jedoch die Faustregel: Pflegeprodukte sollten nach der Dusche bzw. Gesichtswäsche etc. aufgetragen werden, um ein gutes Eindringen zu garantieren. Das gilt vor allem für Seren, die speziell zur Anwendung in den tieferen Hautschichten geeignet sind.

Wofür werden Seren angewendet?

Oft ist es nur ein Stoff, der in einem Serum hoch konzentriert wird. Das kann beispielsweise das hauteigene Kollagen sein, welches die natürliche Straffung und Zellerneuerung der Haut vorantreibt. Kollagen wird besonders gern benutzt, um Falten vorzubeugen oder Wundheilprozesse zu beschleunigen. Andere Stoffe, die in Seren angereichert werden, sind beispielsweise Vitamine oder das bekannte Hyaluron. Solche Stoffe können helfen, die Haut jugendlicher und frischer aussehen zu lassen. Vor allem trockene Haut wirkt müde und lässt uns oft älter aussehen, als wir sind.

Es gilt, einen guten Kompromiss aus Fettigkeit und Feuchtigkeit zu finden, der die Haut weder speckig glänzend noch zu trocken aussehen lässt. Hier können feuchtigkeitsspendende Seren weiterhelfen. Durch viele Pflegeprodukte oder Make-Up kann der Fetthaushalt der Gesichtshaut unter Umständen sogar empfindlich gestört sein. Das äußert sich meist in Rötungen oder Pickeln.

Wer unter derlei Problemen leidet, kann verschiedene Seren ausprobieren, um eine natürliche Regulation der Haut wiederherzustellen. Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte für die Welt – jeden Tag. Das sollte Grund genug sein, der Gesichtshaut auch die gebührende Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken.