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Müll ist für viele Menschen ein unappetitliches Thema und doch müssen wir uns im Rahmen der Mülltrennung genau hiermit befassen. Was man zum korrekten Trennen von Müll benötigt und welche Abfälle wie entsorgt werden, das fasst unser Artikel zusammen.

Was benötigt man für die Mülltrennung?

Pro Kopf fallen in Deutschland innerhalb eines Jahres rund 600 Kilogramm Müll an und genau dieser Müll muss laut Kreislaufwirtschaftsgesetz korrekt getrennt und entsorgt werden. Eine wichtige Voraussetzung für die ordentliche Trennung und Entsorgung von Haushaltsmüll ist das Vorhandensein verschiedener Sammelbehälter für Müll in Form von Mülltonnen oder Müllcontainern. Diese sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich. Die gängige Größe für Einfamilienhäuser ist die Mülltonne 120 Liter. Schwarze Tonnen sind für die Entsorgung von Restmüll vorgesehen, blaue Tonnen für den Papiermüll, gelbe Tonnen für Plastik und Wertstoffe und braune Tonnen für den Biomüll.

Glasflaschen hingegen werden in Containern entsorgt, welche von den Entsorgungsbetrieben der jeweiligen Stadt an öffentlich zugänglichen Plätzen aufgestellt werden. Auch eine eigene Papiertonne muss man nicht zwingend anschaffen, da Papiermüll ebenso in Papiercontainern entsorgt werden kann.

Was gehört in den Restmüll?

Im Restmüll entsorgt man vor allem Haushaltsartikel, welche nicht in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Dazu zählen Asche, Zigarettenkippen, Windeln, Hygieneartikel, Katzenstreu, Scherben, abgekühltes Öl oder Frittierfett, kleinere Heimwerkerartikel und kaputte Textilien.

Was wird im Biomüll entsorgt?

Kompostierbare Abfälle entsorgt man in der Biotonne, denn so können sie umweltschonend zu Kompost verarbeitet werden. Kompostierbar sind vor allem Schalen von Obst oder Gemüse, Essensreste, Eierschalen, Schnittblumen und Pflanzen, Grünschnitt, Laub und kleine Äste. Auch Kaffeefilter und Teebeutel sind kompostierbar und dürfen daher in der Biotonne entsorgt werden.

Was landet in der gelben Tonne?

Bei der gelben Tonne gibt es regionale Unterschiede, die bei der Mülltrennung berücksichtigt werden müssen. Handelt es sich hierbei um eine gelbe Tonne ohne Zusatz, dürfen darin nur Leichtverpackungen wie etwa aus Aluminium, Kunststoff, Weißblech und verschiedenen Verbundmaterialien entsorgt werden. Wenn es sich jedoch um eine Wertstofftonne handelt, dann kann man darin auch alte Töpfe und Pfannen, defekte Spielsachen aus Plastik, ausrangiertes Werkzeug und ähnliche Gegenstände entsorgen.

Und was ist mit dem restlichen Müll?

Neben dem bereits aufgelisteten Abfall können in privaten Haushalten weitere Gegenstände als Müll anfallen. Alte Möbelstücke, Material für Renovierungen und alte Fußböden sind Sperrmüll und müssen als solcher bei einem Wertstoffhof abgegeben oder per Termin zur Abholung durch den Entsorgungsbetrieb mitgenommen werden. Auch Elektroschrott kann nicht im Hausmüll entsorgt werden. Defekte Kühlschränke, Waschmaschinen und Co. werden ebenfalls über den Wertstoffhof in der eigenen Stadt entsorgt. Außerdem gibt es Sondermüll wie beispielsweise alte Batterien, Lacke und Farben, chemische Stoffe und umweltschädliche Substanzen. Sie müssen ebenfalls an Wertstoffhöfen als Sondermüll abgegeben werden.