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Nicht nur an Feiertagen ist das Raclette ein immer beliebter werdendes Gourmet-Event für die Familie oder für Freunde. Raclette lebt von der Gemeinschaft, dabei ist es aber nicht irrelevant, wie es zubereitet wird. Dieser Artikel gibt Tipps für einen gelungenen Abend.

Worauf sollte man bei Raclette achten?

Ganz wichtig: Bei einem Raclette sollte immer der Käse die Hauptrolle spielen. Was man in den Käse tunkt, sollte zwar auch von guter Qualität sein – aber ein Raclette mit schlechtem Raclettekäse ist ein garantierter Reinfall. Für ein tolles Raclette braucht es also nicht „irgendeinen“ Käse, sondern speziell für diese Zubereitungsart geeigneten Raclettekäse, wie es ihn beispielsweise bei Vallisdelicia.ch gibt. Dort gibt es den berühmten Walliser Raclettekäse – der Schweizer Kanton Wallis gilt gemeinhin als der Ursprungsort des Raclettes. Raclettekäse weist in der Regel ein paar besondere Eigenschaften auf, die ihn besonders geeignet für diese Zubereitung machen.

Besonders wichtig für ein gelungenes Raclette ist natürlich auch das Equipment. Ohne vollständigen Raclettegrill wird der Abend garantiert eine Enttäuschung. Außerdem sollte man insbesondere als Gastgeber darauf achten, dass ausreichend Besteck – inklusive einem hochwertigen Holzschaber für jeden Gast – vorhanden ist. Das ist durchaus keine Nebensächlichkeit: Bei einem Raclette soll es vor allem gemütlich zugehen, niemand soll sich gestresst oder unter Druck gesetzt fühlen. Daher ist es wichtig, dass jeder über das Instrumentarium verfügt, um das Gericht in seinem Tempo genießen zu können.

Welchen Käse braucht man für Raclette?

Die Wahl des richtigen Käses kann über den Erfolg des gemeinsamen Raclette-Essens maßgeblich bestimmen. Wichtig ist vor allem, dass der Raclettekäse gut schmilzt. Über die Darreichungsform des Käses gibt es verschiedene Ansichten. Manche Menschen ziehen es vor, den Raclettekäse bereits in geschnittener Form zu kaufen, wie es beispielsweise bei kaesewillie.de möglich ist. Hier findet man eine große Auswahl verschiedenster Käsesorten, entweder als Schnittkäse, als Käseplatte oder im ganzen Stück. Einige betrachten das eigenhändige Reiben und Schaben des Käses allerdings als eher lästig. Hier kann es sinnvoll sein, den Käse bereits geschnitten zu reichen.

Zugegeben: Wenn man nicht gerade geübt darin ist, den Käse so sauber zu schaben, dass er im Raclettegrill gut schmilzt, kann das eine durchaus anstrengende Arbeit sein. Findet der Racletteabend nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit statt, kann es sinnvoll sein, den Käse bereits präpariert zu reichen. Nicht vergessen: Das Raclette lebt davon, dass man sich nicht beeilen muss.

Ein paar weitere Tipps für ein gelungenes Raclette: Zum Raclette reicht man traditionell einen trockenen Wein oder Schwarztee. Wasser verträgt sich nicht immer allzu gut mit dem sehr fettreichen, geschmolzenen Käse. Und: Das langsame Essen sollte nicht unterschätzt werden. Oft stellt sich deutlich schneller ein Sättigungsgefühl bei den Gästen ein, als man erwartet. Es lohnt sich also in der Regel nicht, die Zutaten auf Masse zu kaufen. Schlimmstenfalls muss man dann etwas von den hochwertigen Speisen entsorgen. Weniger ist mehr!