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„Influencer“ ist kein Ausbildungsberuf, so viel steht fest. Dennoch wünschen sich mehr und mehr Menschen – vor allem junge – ein erfolgreicher Instagram-Star zu werden. Das ist mit der wachsenden Konkurrenz aber gar nicht mehr so einfach. Ohne ein originelles Konzept und ein paar Tricks läuft die Influencer-Karriere höchstens mit Glück an.

Wie generiere ich Traffic?

Das größte Problem beim Start einer Influencer-Karriere ist es, aus dem Nichts Bekanntheit zu erlangen. Millionen Menschen konkurrieren beispielsweise auf Plattformen wie Instagram um Aufmerksamkeit – womit will man da noch wirklich herausstechen? Für mehr Erfolg bei Instagram braucht es eine kleine Starthilfe. Agenturen, die sich speziell auf Influencer-Marketing spezialisiert haben, können dabei helfen, eine kleine Reichweite und damit auch eine Sichtbarkeit zu generieren. Das kann beispielsweise schon über die strategisch kluge Nutzung von Hashtags passieren. Oder, indem man Kooperationen mit anderen Unternehmen arrangiert. Hauptsache: Gesicht zeigen, bekannt werden!

Dem sollte allerdings noch ein zweiter wichtiger Aspekt vorangehen: das Konzept. Denn sobald man seine Sichtbarkeit erreicht hat, müssen die Zuschauer auch intuitiv begreifen, warum sie einem zuhören sollten. Tausende andere Menschen im Netz könnten gerade etwas Interessanteres erzählen – was also hast du zu bieten? Hierzu hilft es, sich zunächst auf einen kleinen Teilbereich zu spezialisieren. Viele Instagram-Influencer agieren beispielsweise in den Bereichen Fitness und Beauty. Sie geben Schminktipps oder helfen anderen beim Erfolg mit ihrem Workout.

Klar ist: Was man anbietet und worauf man sich spezialisiert hat, muss sofort erkennbar sein. Daher gehen viele Influencer auch dazu über, ihre „Branche“ schon direkt im Namen zu tragen „…beauty“, „…fit“). So begreift der Zuschauer sofort: Hier bekomme ich ein Angebot, nach dem ich suche.

Nach den ersten Erfolgen: Nicht nachlassen!

Es kann eine Weile dauern, eh man eine gewisse Reichweite akquiriert hat – mit einem einigermaßen originellen Konzept und den richtigen Partnern kann es aber zweifelsfrei gelingen. Nun gilt es, die Leute bei der Stange zu halten und sich von der Konkurrenz abzuheben. Spätestens, nachdem man eine gewisse Followerschaft erlangt hat, sollte man eine umfassende Konkurrenzanalyse anstreben: Was machen die anderen? Was machen sie richtig, was falsch? Womit kann ich noch aus der Masse herausstechen? Ein guter Indikator hierfür sind auch die Kommentare unter den Videos der anderen: Vielleicht regen sich die Zuschauer hier schon über etwas Bestimmtes auf, oder sie wollen mehr von einer bestimmten Sorte Content?

Ganz wichtig: Nicht abheben! Star im Netz wird und bleibt man nur durch die User, die man mit Inhalten versorgt. Vergisst man ihre Bedürfnisse, sind sie ganz schnell wieder weg. Dann geht auch der Traffic flöten – und die Influencer-Karriere ist schneller wieder beendet, als es einem lieb ist.