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Weil immer mehr Menschen Probleme mit dem Rücken haben, floriert das Geschäft mit Massagen. In immer mehr Städten werden spezielle Massagen angeboten, mit am häufigsten die sogenannte Thai-Massage. Inwiefern sich diese von anderen Typen unterscheidet und wie sie bei häufigen Rückenbeschwerden helfen kann, zeigt dieser Artikel.

Was ist eine Thai-Massage?

Tatsächlich ist die traditionelle thailändische Massage, die hierzulande oft einfach als Thai-Massage abgekürzt wird, eine jahrhundertealte Heilmethode. In Thailand nennt man diese Form der Massage „Nuad Phaen Boran“, was so viel wie „uralte, heilsame Berührung“ bedeutet. Schon in diesem Namen wird deutlich, dass es sich bei der Thai-Massage nicht allein um eine Technik zur Entspannung handelt. Ihr primäres Anliegen war und ist die Heilung. Moderne Studios, wie das von dieser Thai Massage in Berlin, richten sich in der Regel an Menschen, die vielfältige Rückenbeschwerden haben. Dadurch, dass sehr viele Menschen einen Großteil ihrer Arbeit im Sitzen verbringen, werden Rückenprobleme immer häufiger.

Bereits Kinder leiden unter Rückenschmerzen, weil sie stundenlang im Sitzen die Schulbank drücken und obendrein mit kiloschweren Rucksäcken ihren Schulweg bestreiten. Die Folgen davon sind Haltungsschäden, deren ganzes Ausmaß sich meist erst im mittleren Alter bemerkbar macht. Menschen zwischen 20 und 30 Jahren bekommen häufig schon die ersten Auswirkungen davon zu spüren. Später können aus der Instabilität der Rückenmuskulatur ernsthafte Erkrankungen folgen. Sehr häufig ist beispielsweise der sogenannte Hexenschuss, eine Folge einer unzureichend gestärkten Rückenmuskulatur und einer fehlerhaften Haltung. Die Thai-Massage kann dabei helfen, solchen Krankheiten vorzubeugen.

Thai-Massage als Prophylaxe

Die Thai-Massage verfolgt ein spezifisches Konzept, das sich von regulären Massagen deutlich unterscheidet. Bei der Thai-Massage sollen schmerzende Körperstellen durch ausgiebiges Kneten und Reiben zur stärkeren Durchblutung angeregt werden, in der Hoffnung, dass die Schmerzen dadurch gelindert werden. Auch können durch die Massage Verspannungen gelockert oder gelöst werden. Solche Verspannungen entstehen häufig, wenn der Körper (zu) lang in einer bestimmten starren Pose verharrt. Im Gegensatz zur traditionellen Massage kommt es bei der Thai-Massage aber auch darauf an, nicht nur den Körper, sondern zudem den Geist zu entspannen. Durch verschiedene Methoden soll der Behandelte in einen tiefenentspannten Zustand versetzt werden, was der Heilung des gesamten Körpers zuträglich sein soll.

Bei manchen Thai-Massagen verbleibt der Behandelte auch nicht passiv, sondern wird aktiv dazu aufgefordert, bestimmte Haltungen (üblicherweise Yoga-Positionen) anzunehmen, die den Verlauf der Behandlung weiterhin unterstützen können. Da die Thai-Massage ein ganzheitliches Konzept verfolgt, sind sämtliche Komponenten, die Teil der Behandlung sind, aufeinander abgestimmt. So findet die Massage üblicherweise nicht in einer sterilen Praxis, sondern in einer überlegt dekorierten Umgebung mit einem angenehmen Klima statt. Auch daher wird sie von vielen Menschen, die unter der Schnelllebigkeit der modernen Welt körperlich und psychisch leiden, gegenüber traditionellen Massagen gern bevorzugt.