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So schön die gemütliche Weihnachtszeit auch ist, so geschockt sind nach den Feiertagen nicht nur Frauen, wenn sie auf die Waage steigen: So viel soll ich in so kurzer Zeit zugenommen haben? In Wirklichkeit ist es widerlegt, dass ein paar wenige Feiertage tatsächlich dramatisch an Gewichtszunahme beteiligt sein können. Trotzdem wollen viele Menschen zum Beginn des Jahres nutzen, um eine Strategie zum Abnehmen zu entwickeln. Dieser Text zeigt, wie eine solche aussehen kann.

Neue Methoden zum Abnehmen: Was bringen sie?

Alle Jahre wieder sind Frauenmagazine voll von Tipps und neuen Produkten zum Abnehmen. Leider dauert es oft einige Jahre, bis ein anerkanntes wissenschaftliches Institut dann feststellt, dass die Produkte den gewünschten Wundereffekt gar nicht erzielen können – oder zumindest nicht allein. In den vergangenen Jahren hat sich mehr und mehr das Bewusstsein durchgesetzt, dass es ohne regelmäßige Bewegung mit dem Abnehmen nicht klappen kann, außer man isst geradezu ungesund wenig.

Was allerdings durchaus funktioniert, sind Produkte, die beispielsweise das Training unterstützen können. Neu auf dem Markt sind beispielsweise Flavdrops: Dabei handelt es sich um ein flüssiges Geschmackskonzentrat, welches die oft nicht allzu appetitlichen Mahlzeiten, die Sportler in der Trainingsphase zu sich nehmen, geschmacklich verbessern. Gerade Kraftsportler weichen in der Aufbauphase oft auf Magerquark oder geschmacksarme Proteinshakes aus.

Auch Ausdauersportler, die Abnehmen wollen, verzichten in ihrer Nahrung meist auf Fette und Zucker, was dem Geschmack nicht sonderlich zuträglich ist. Diese kleinen, kalorienarmen Tropfen, könnten da durchaus weiterhelfen.

Langfristig Abnehmen: Nicht in Phasen denken!

Wer langfristig ein paar Kilos verlieren möchte, sollte sich aber von der Denke in Jahresanfang und Jahresende generell verabschieden. Zwar ist die Idee gut, sich ein festes Datum für eine Diät oder einen Trainingsplan zu setzen. In Wirklichkeit kommt es jedoch darauf an, langfristig etwas an seiner Ernährung oder seinem Alltag zu ändern. Das zeigen die wissenschaftlichen Befunde zur Feiertagszeit, nach denen es im Vergleich zum restlichen Jahr bei weitem nicht so ausschlaggebend ist, was man in einer Woche schlemmt.

Was auch immer man sich also zum Jahresanfang vornimmt – regelmäßige Besuche im Fitnessstudio, weniger Zucker, weniger Fett, ab und zu joggen – es sollte so machbar sein, dass man es das ganze Jahr über und auch darüber hinaus als Angewohnheit beibehalten kann. Allzu ambitionierte Trainings- und Ernährungspläne sind hierfür eher nicht geeignet. Besser funktionieren langfristige, gemäßigte Ziele wie „einmal pro Woche eine sportliche Tätigkeit“ oder „Süßigkeiten nur noch am Wochenende“.

Wer sich solche Ziele setzt, tut seinem Körper etwas Gutes und wird auch weniger Probleme haben, langfristig motiviert zu bleiben. Schließlich möchte man ja nicht im kommenden Jahr kurz vor Weihnachten wieder mit demselben Problem dastehen.