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Nur noch wenige Wochen sind übrig, bis Weihnachten wieder vor der Tür steht. Zum Fest der Liebe putzen wir uns gern heraus – nicht nur für den Partner, auch für die Familie oder die Kollegen auf der Weihnachtsfeier. Es gibt aber auch viele andere Anlässe, zu denen man ein wirklich festliches Outfit braucht. Dieser Artikel zeigt, wie man sich ein solches zusammenstellt.

Wie kreiert man ein Festtagsoutfit?

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten für zwei unterschiedliche Budgets. Hat man nicht allzu viel Geld und/oder Zeit zur Verfügung, greift die „Upgrade“-Methode: Ein beliebiges, halbwegs schickes Outfit wird gewählt und mit einigen Accessoires zu einem festlichen, stimmigen Gesamtbild erhoben. Das muss gar nicht viel sein, aber edel: Diamantenohrringe zum Festtagsoutfit können beispielsweise jedes schnöde Kleid enorm aufwerten. Wie durch Zauberhand lässt ein kleines Accessoire gleich sehr viel wertvoller wirken. Wenn man diese Technik perfektioniert, kann man mit wenig Mitteln echten Eindruck hinterlassen.

Wichtig: Wer ohnehin beinahe täglich recht prunkvoll unterwegs ist, muss andere Akzente setzen als jemand, der beispielsweise nie Ohrringe oder anderen Schmuck trägt. Letztere haben es immer leichter, etwas mehr aufzufallen. Sie ergänzen an ihrem Outfit eine Kleinigkeit, die anderen sofort auffällt. Wer ohnehin häufig und viel Schmuck oder andere teure Accessoires trägt, kann ruhig probieren, etwas weniger aufzutragen. Ein Ohrring, der wirklich schön ist und auffällt, kann somit einen sehr viel größeren Effekt haben, als wenn man versucht, sich laufend selbst zu übertrumpfen. Irgendwann wird nämlich aus prunkvoll protzig – und das möchte nun wirklich niemand.

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Wenn der Kleiderschrank nichts hergibt

Wenn jedoch kein noch so edles Accessoire hilft, ein vorhandenes Outfit aufzuhübschen, dann ist es wohl Zeit für einen Neukauf. Aber Achtung: Wenn es wirklich festlich sein soll, kauft man am besten nicht einzelne Teile nach, die dann mit älteren Klamotten kombiniert werden – sondern greift direkt zum Komplettoutfit. Oftmals wirkt es viel prägnanter, wenn selbst ein dezentes Outfit einfach gut zueinander passt – im Gegensatz etwa zu mehreren sehr auffälligen Teilen, die aber schlecht miteinander kombiniert wurden. Zu Festtagen eignen sich kräftige Farben wie Blau oder Rot, kombiniert mit Schwarz oder Weiß. Einfarbige Outfits gehen auch immer gut, wirken aber zuweilen eher wie eine Kostümierung für den Tanzball.

Wichtig: Festlich bedeutet nicht unbedingt partytauglich. Ein Festtagsoutfit sollte auch immer etwas Anmutiges haben und darf daher nicht zu sexy sein oder zu dick auftragen. Wer Schwierigkeiten hat, eine Vorstellung von „festlich“ zu entwickeln, möge sich vorstellen, er ginge zu einem Bewerbungsgespräch in einer Hotelbar. Diese Situation wird natürlich real nie eintreffen, fängt aber den ungefähren Stil, den ein Festtag verlangt, ganz gut ein.