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Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, aus denen Frauen auf eine Perücke zurückgreifen wollen. Einer der wichtigsten ist wohl ein fortschreitender Haarausfall. Es kann aber auch durchaus sein, dass eine Frau an irgendeinem Punkt in ihrem Leben mit der Beschaffenheit ihrer Haare generell unzufrieden ist – und sich diese durch Styling auch nicht im gewünschten Maße verbessern lässt. Dieser Text zeigt, wie eine Perücke gewählt werden muss, damit sie sich möglichst wenig vom ursprünglichen Haar unterscheidet.

Eine Perücke? Wirklich?

Oft scheuen sich Frauen ein wenig davor, eine Perücke zu kaufen. Der Perückenkauf wird mit einer Art Alterungsprozess verbunden: Das machen doch nur Omas! Tatsächlich ist es völlig gleich, in welchem Alter man sich für eine Perücke entscheidet. Ausschlaggebend ist immer das persönliche Wohlbefinden. Geht es mir mit meiner Frisur gut? Gehe ich selbstbewusst auf die Straße? Oder habe ich ständig das Gefühl, dass ich wegen meiner Haare seltsam angestarrt werde und vermeide es deswegen, sie wirklich offen zu tragen?

Viele Frauen gehen aus Angst vor blöden Blicken seltener auf die Straße oder verbergen ihre Haarpracht in der Öffentlichkeit gern unter Tüchern, Hüten und Kapuzen. Falls es einmal so weit gekommen ist, kann eine Perücke Abhilfe schaffen. Das Alter spielt dabei überhaupt keine Rolle, denn es gibt einen Zuwachs an Lebensqualität zu gewinnen! Zudem sind die meisten Perücken heutzutage von sehr hoher Qualität und sowohl optisch als auch haptisch von Echthaar kaum noch zu unterscheiden.

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Das Nonplusultra stellen hier selbstverständlich die Echthaarperücken dar, die tatsächlich aus menschlichem Haar gefertigt werden und somit überhaupt keinen Rückschluss auf ein künstliches Hilfsmittel zulassen. Im Perücken-Fachhandel gibt es diese Perücken in unterschiedlichsten Farben und Frisuren. Wer auf keinen Fall möchte, dass die Perücke auffällt, sollte also zu einer Haarfarbe und Frisur greifen, die der ursprünglichen Beschaffenheit der Haare so nah wie möglich kommt.

Fällt das nicht auf?

Neben der Haare an sich sorgen sich viele Frauen auch darum, dass es im Alltag auffallen könnte, dass sie eine Perücke tragen – so zum Beispiel, wenn sie sich aus Gewohnheit die Haare aus dem Gesicht streichen wollen. Auch diese Angst ist bei professionellen Perücken weitgehend unbegründet. Die sogenannte „lace front“ bei modernen Perücken beschreibt eine Befestigung der Haare über eine Art unsichtbares Stirnband.

Das fällt selbst dann nicht auf, wenn die Stirn einmal freigelegt werden sollte. So können Frauen wie gewohnt mit ihren Haaren tun und lassen, was sie wollen – die Perücke wird so gut wie nie als eine solche enttarnt werden können. Wer mit seinen Haaren unzufrieden ist, sollte also über diese Option wirklich nachdenken. Sie kann einen nachhaltigen Einfluss auf der persönliche Wohlbefinden haben.