dolgachov/123RF.COM

Immer mehr Menschen leiden unter Rückenproblemen. Das hat auch etwas damit zu tun, dass mittlerweile die Mehrheit aller Berufe am Schreibtisch stattfinden. Viel sitzen ist Gift für unseren Rücken und nebenbei auch für unser Herz-Kreislauf-System. Yoga und Pilates sind eine einfache Möglichkeit, dem gezielt entgegenzuwirken.

Wie kann man sich Yoga und Pilates aneignen?

Grundsätzlich ist es nicht schwer, Yoga und Pilates auf eigene Faust zu erlernen. Einige Grundübungen können problemlos von zu Hause aus gemacht werden. Wer jedoch längerfristig seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte sich nach einem Yoga-Studio wie dem Yoga-Studio in Augsburg umschauen. Hier lernt man neben den physischen Übungen auch Möglichkeiten zur Entspannung. Das ist hilfreich in unserer modernen Welt, in der neben Rückenproblemen auch stressbedingte Krankheiten mittlerweile zur Normalität geworden sind.

Auch daher sind meditative Übungen wie Yoga oder Pilates so beliebt: Sie helfen, zur inneren Ruhe zu finden und stärken gleichzeitig die Muskulatur. Damit sind sie das ideale Gegengewicht zu einer Welt, in wir weniger physisch gefordert werden, aber umso mehr psychischem Stress ausgesetzt sind.

Pilates für Einsteiger: Übungen für den unteren Rücken

Wer zunächst prüfen möchte, ob Pilates etwas für ihn ist, der kann folgende einfache Übung ausprobieren, die gerade bei Schmerzen und/oder Anspannungen im unteren Rücken hilft. Dazu muss man sich flach auf den Rücken legen und die Beine anwinkeln. Die Füße stehen hüftbreit auseinander. Beim Pilates spielt zudem die Atmung eine wichtige Rolle. Sie hilft, die Körperspannung zu halten und auch zur inneren Ruhe zu finden. In der eben beschrieben Lage sollte man nun einmal tief einatmen und mit dem Ausatmen den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen während man ebenso den Beckenboden aktiviert.

Mit dieser immer noch aktiven Tiefenspannung und jetzt aktiven Flankenatmung wird nun das Becken und die Wirbelsäule angehoben und bis zu den Schultern aufgerollt. Bleibe für einen Atemzug in dieser obersten Position um dann Wirbel für Wirbel zurück auf die Matte zu rollen, bis du wieder in deiner Ausgangsposition angekommen bist. Wichtig ist, dass die Atmung & und die Tiefenspannung (Bauch & Beckenboden) bei jeder Ausführung genau beachtet wird. Das wird aber nur gelingen, wenn man bereits über die entsprechende Muskulatur und Körperspannung verfügt. Nun sollte diese Position gehalten und das Ganze bis zu fünf Mal wiederholt werden.

Wenn die Übung langsam und kontrolliert ausgeführt wird, ist sie auch anstrengend. Wichtig ist, dass die Atmung bei jeder Ausführung genau beachtet wird. Die konzentrierte Ausführung verhindert auch, dass man sich Zerrungen zuführt oder überanstrengt. Am nächsten Morgen werden dennoch insbesondere Ungeübte den Muskelkater im unteren Rücken spüren – und schätzen lernen. Langfristig kann schon diese kleine Übung dabei helfen, klassischen Rückenschmerzen durch vieles Sitzen vorzubeugen.