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Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung – all das sind Begriffe, die wir in der heutigen Zeit so ziemlich jeden Tag zu hören oder lesen bekommen. Wir alle wollen unseren geliebten Planeten Erde retten, dennoch glauben viele, dass der Umweltschutz lediglich die Aufgabe der großen Unternehmen ist. Dies ist allerdings ein Irrglaube, denn wir alle können unseren Beitrag für den Umweltschutz leisten und Mutter Natur etwas Gutes tun.

Das muss auch gar nicht mit viel Aufwand oder Kosten verbunden sein, denn selbst kleine Veränderungen im Alltag können bereits ungemein dabei helfen, umweltschonender zu leben. Wir geben drei Tipps, die sich ganz einfach in den Alltag einbauen lassen, um umweltbewusster zu leben.

1. Reduzieren, wiederverwenden und recyclen

„Auch Kleinvieh macht Mist.“ – ein Sprichwort, dass in Sachen Umweltschutz hervorragend zum Einsatz kommt. Kleine Veränderungen können enorme positive Auswirkungen haben, genau das ist es auch, das sich der Tag der Erde zum Motto gemacht hat, der bereits seit 1970 jedes Jahr am 22. April gefeiert wird und sowohl Einzelpersonen als auch große Unternehmen wie etwa die Stars Group dazu animiert, umweltschützende Maßnahmen zu ergreifen. Eine davon ist es, alles, das Müll produziert, zu reduzieren, Gegenstände wiederzuverwenden und zu recyclen. Es geht mit dem Kaffee am Morgen schon los.

Anstatt sich im Coffee Shop jedes Mal einen Becher geben zu lassen, bringt eine wiederverwendbare Reisetasse jede Menge Vorteile: Man produziert weniger Abfall, der Kaffee bleibt in einer isolierten Flasche länger heiß und in vielen Geschäften erhält man mit der eigenen Tasse sogar Rabatt auf den Kaffee. Das gleiche Prinzip lässt sich ganz einfach auf sämtliche Bereiche des Lebens übertragen: Wiederverwendbare Lunchbox statt Plastik, Tragetasche statt Tüte, Glasflasche statt PET und vieles mehr. Im verpackungsfreien Supermarkt kann man zudem vollkommen ohne Müll zu verursachen einkaufen und speisen!

2. Energie sparen

Wer im Haushalt Energie spart, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch dem eigenen Portemonnaie. An so vielen Ecken kann in den eigenen vier Wänden und im Alltag auf einfache Weise Energie gespart werden. Das typische Beispiel ist natürlich das Auto: Ist das Büro nah genug, um mit dem Fahrrad zu fahren, anstatt ins Auto zu steigen? Lassen sich mit Mitarbeitern Fahrgemeinschaften bilden? Stehen öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung? Dies reduziert nicht nur die Ausgaben für Benzin, sondern auch den CO2-Ausstoß. Auch im Haushalt lässt sich einfach Energie sparen. Sind die Haushaltsgeräte bereits von einer älteren Generation, kann man diese gegen energiesparendere Optionen eintauschen und energieschonender waschen, trocknen, etc.

Zudem sollte der Stromverbrauch im Standby nicht unterschätzt werden. Wer seine Kaffeemaschine und das Ladegerät 24/7 in der Steckdose hat, zieht auch 24/7 Strom. Geräte vom Strom zu trennen spart Energie und Geld. Mit einer Smarthome-Anlage wird das Energiesparen im Haushalt besonders einfach und unterhaltsam, denn mit wenigen Klicks kann man hier verschiedenste Haushaltsgeräte über das Smarthome verwalten und sichergehen, dass kein unnötiger Strom fließt. Spätestens bei der Rückzahlung durch den Stromanbieter wird man es danken!

3. Die richtige Ernährung

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Sogar beim Wocheneinkauf im Supermarkt lässt sich an den verschiedensten Ecken etwas Gutes für die Umwelt tun. Saisonal und lokal heißt hier die Devise. Anstatt zu den tropischen Früchten wie Mango und Papaya zu greifen, die bereits ewig lange Transportwege hinter sich gebracht haben, sollte man stets in der regionalen Obst- und Gemüseabteilung einkaufen – am besten gleich auf dem örtlichen Wochenmarkt. Kommen die Speisen aus der Region, sind sie zudem auch viel frischer und haben nicht bereits auf dem Weg in die deutschen Regale jede Menge CO2 verursacht.

Am besten achtet man sowohl bei Obst und Gemüse als auch beim Fleisch gleich auf das EU-Biosiegel, um sicher zu gehen, dass keine Pestizide eingesetzt wurden und die Speisen unter ökologisch nachhaltigen und sozial vertretbaren Konditionen erzeugt wurden. Übrigens ist es umweltfreundlicher, kein bzw. weniger Fleisch zu essen. Wie der WWF berichtet, trägt der Fleischkonsum einen beträchtlichen Teil zu den Treibhausgasemissionen bei. Das bedeutet nicht, dass sich jeder sofort vegetarisch ernähren muss, denn wer bereits seinen Fleischkonsum reduziert und zumindest an einigen Tagen in der Woche auf Fleisch verzichtet, reduziert seinen ökologischen Fußabdruck. Und mit den zahlreichen Fleischersatzoptionen, die wir heute im Supermarkt finden, könnte es kaum einfacher sein, weniger Fleisch zu essen.

Umweltschutz ist eine Aufgabe aller Menschen. Jeder kann einen Beitrag leisten, um unseren Planeten zu schonen und zu schützen. Bereits kleine Maßnahmen im Alltag können bereits jede Menge bewirken.