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Fisch ist die gesündere Alternative zu Fleisch und schmeckt auch noch richtig gut. Der folgende Artikel widmet sich der Frage, welcher Fisch bedenkenlos verzehrt werden kann.

Leicht und gesund: Darum lieben wir Fisch

Ob auf Salatbett, zu Pasta oder im Curry – in der gesunden, ausgewogenen Ernährung ist Fisch ein fester Bestandteil. Er ist im Vergleich zu Fleisch deutlich fettärmer, und die in ihm enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind besonders wichtig für den Körper. Außerdem ist er ein guter Eiweißlieferant und steckt voller wichtiger Spurenelemente (z. B. Jod und Selen). Auch die für das Nervensystem wichtigen Vitamine B6 und B12 sowie das „Sonnenvitamin“, das Vitamin D, sind im Fisch enthalten. Insbesondere für diejenigen, die gerne ein paar Pfunde verlieren wollen oder an einer Stoffwechselkrankheit wie Diabetes leiden, ist Fisch ein hervorragendes Lebensmittel.

Doch auch wenn wir Fisch lieben, gilt: Augen auf beim Fischkauf! Nur solche Fischarten, die nachhaltig und umweltschonend gefischt wurden, sollten in der Einkaufstasche landen.

Diese Fischarten sind völlig unbedenklich

Zwar ist der Verzehr einiger Fischarten laut den großen Umwelt- und Tierschutzorganisationen bedenklich. Es gibt aber genügend Arten, die man guten Gewissen essen kann, zum Beispiel den Karpfen, den Nordseehering, den Afrikanischen Wels und den Alaska Pollock, besser bekannt als Alaska Seelachs. Aal, Hai (z. B. Schillerlocken), Granatbarsch, Rochen und Schnapper sind dagegen eher problematisch und es wird vom Verzehr abgeraten. Grundsätzlich ist es bei allen Fischarten wichtig, sich über Herkunft und Fangmethode zu informieren.

Auf Zertifikate und Siegel achten

Doch wie erkennt man, woher der Fisch stammt und wie er gefangen wurde? Das ist nicht immer ganz einfach. Wer direkt auf dem Markt einkauft, kann den Fischhändler seines Vertrauens fragen, doch wie genau er über die Herkunft seiner Fische Bescheid weiß, ist kaum überprüfbar. Im Supermarkt sieht das schon anders aus. Auf den Verpackungen von Tiefkühlfisch – dazu gehört auch verarbeiteter Fisch in Tiefkühlprodukten – findet man oft die verschiedensten Siegel und Zertifikate. Einer der Vorreiter für eine klare Kennzeichnung und sogar Mitbegründer eines der wichtigsten international anerkannten Zertifikate, dem MSC-Siegel, ist der Tiefkühlproduzent Iglo.

Hier kommen nur Wildfische in die Produktion, die nachweislich mit nachhaltigen Fangmethoden gefischt wurden. Das ist sogar für jeden Konsumenten genau überprüfbar. Wie das geht, erklärt Iglo hier.

Diese Zertifikate sind besonders vertrauenswürdig

Fisch oder Fischprodukte mit diesen Siegeln dürfen ohne Bedenken auf dem Teller landen:

MSC/ASC

Das MSC-Label findet man auf Fischen und Produkten von Wildfischen, die nach den Richtlinien des Marine Stewardship Council gefangen wurden. Um dieses Zertifikat tragen zu dürfen, müssen Fischereien nachweisen, dass sie die Fischbestände nachhaltig befischen. Die Herkunft jedes einzelnen Fisches muss nachweisbar sein. Das ASC-Label des Aquaculture Stewardship Council ist als Pendant zum MSC zu verstehen. Es zeichnet Fischproduzenten mit verantwortungsvoll betriebener Aquakultur aus. Hier müssen strenge Standards für Umweltschutz und artgerechte Tierhaltung eingehalten werden, damit das Zertifikat getragen werden darf.

EU-Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel zertifiziert Fische aus Aquakulturen, die nach den Richtlinien der EU-Ökoverordnung gezüchtet wurden. Dazu gehört zum Beispiel, dass überwiegend Bio-Fischfutter verwendet werden muss, keine Hormonbehandlungen zur Fortpflanzung durchgeführt werden dürfen und die Behandlung mit Antibiotika genau dokumentiert werden muss.

Bioland

Das Bioland-Siegel hat noch deutlich strengere Vorschriften als das EU-Bio-Siegel. Wer dieses Zertifikat trägt, muss beispielsweise gewährleisten, dass die gefangenen Fische aus natürlichen oder naturnahen Gewässern mit ausreichend Platz stammen – Plastikbecken sind tabu. Außerdem muss schonend mit den Fischen umgegangen werden, indem sie nach dem Fang betäubt werden.

Naturland

Auch das Naturland-Siegel hat strenge Richtlinien, umfasst aber ein breiteres Spektrum an Fischarten als das Bioland-Siegel.